Impfung: Fragen Sie ihren Arzt und Apotheker!

Angesichts tausender täglicher Neuinfektionen, vielen Todesopfern und hohem wirtschaftlichen Schaden sind in den nächsten Monaten weitere Anstrengungen nötig, um die Anzahl täglicher Corona-Impfungen deutlich zu erhöhen. Es ist daher richtig, dass auch Hausärzte in die Impfungen eingebunden werden, sobald mehr Impfstoff verfügbar ist. Einen weiteren Beitrag zur Impfkampagne könnten die rund 19.000 Apotheken in Deutschland leisten. Dafür müssten jetzt die Weichen gestellt werden. Dieser Schritt würde sich auch langfristig auszahlen: Impfungen in Apotheken können zu einer umfangreicheren Immunisierung der Bevölkerung auch gegen andere Krankheiten beitragen.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Schnelle Corona-Impfstoffzulassung: Warum nicht immer so?

Es ist vollbracht! Der erste Impfstoff wurde nun auch in der gesamten EU zugelassen. Der Corona-Impfstoff wurde nicht nur in Rekordzeit entwickelt und getestet, sondern auch zugelassen. In der Regel dauert die Entwicklung eines neuen Wirkstoffs in der Pharmaindustrie mehr als 13 Jahre, davon entfallen im Durchschnitt 1,5 Jahre auf das Zulassungsverfahren. Angesichts der deutlich schnelleren Zulassung des Corona-Impfstoffs stellt sich die Frage, warum eine schnellere Zulassung nicht auch in normalen Zeiten die Regel ist?

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Corona-Impfstoff: Freiwillige vor, auch ohne Zulassung!

Seit Anfang November gibt es im Kampf gegen die Corona-Pandemie gute Nachrichten im Wochentakt. Den ersten Aufschlag machte am 8. November das Mainzer Pharmaunternehmen BioNTech zusammen mit seinem amerikanischen Partner Pfizer: Ihr Impfstoffkandidat sei in der entscheidenden Phase-3-Studie mehr als 90 Prozent effektiv. Genau eine Woche später legte das amerikanische Unternehmen Moderna ähnlich erfolgversprechende Daten vor. Aus dem Duo wurde eine weitere Woche später ein Trio: AstraZeneca vermeldete ebenfalls einen Erfolg seiner Phase-3-Studie.

Inzwischen haben BioNTech und Pfizer in den USA eine Notfallzulassung beantragt und die finalen Daten im rollierenden Zulassungsverfahren der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) vorgelegt. Trotz der guten Nachrichten: Geimpft wird noch nicht. Die Hersteller haben zwar bereits erhebliche Mengen Impfstoff produziert. Sie warten jedoch auf die Zulassung der Behörden.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Lebenserwartung: Über fünf Generationen verdoppelt

In den letzten 150 Jahren hat sich die Lebenserwartung in Deutschland mehr als verdoppelt. Zunächst wurde die Entwicklung von einer sinkenden Säuglings- und Kindersterblichkeit getrieben, nun vor allem durch bessere Überlebenschancen älterer Menschen. Eine stark steigende Lebenserwartung ist allerdings kein Selbstläufer.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Fast Facts: Verkehrstote – Jung und zu schnell?

Jung, zu schnell – oft der erste Gedanke, wenn es um mögliche Ursachen für Verkehrstote geht. Doch stimmt das traurige Klischee? Die Antwort: teilweise. Der Schwerpunkt liegt nicht nur bei jungen Fahrern, sondern auch bei älteren Verkehrsteilnehmern. So verunglücken mehr Rentner mit dem Fahrrad tödlich im Straßenverkehr als 15 bis 25-Jährige mit dem Auto. Allerdings ist die Gruppe der Rentner deutlich größer als die der 15 bis 25-Jährigen. Doch insgesamt gibt es bei den älteren Altersgruppen ein relativ großes Potential die Zahl der Verkehrstoten weiter zu senken.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Hunger und Armut – Rückschlag durch Corona?

Die Bekämpfung von Hunger und Armut war ein zentrales Ziel der UN-Millenniumsvereinbarung aus dem Jahr 2000. Hunderte Millionen Menschen sind seitdem extremer Armut entkommen. Ökonomen der Weltbank befürchten jetzt, Corona werde die globale Armut erhöhen, wovon insbesondere Menschen in den armen Ländern Südasiens und Subsahara-Afrikas betroffen wären. Erstmals seit Jahrzehnten könnte die Zahl der Personen weltweit, die in extremer Armut leben, wieder steigen.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink und Felix Gillmair.

Deutliche Fortschritte: Gesundheitsversorgung in armen Ländern

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Das Coronavirus hat sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Gesundheitssysteme in einigen Industrieländern werden durch das Virus bis an den Rand ihrer Belastungsgrenze und darüber hinaus strapaziert. Auch in armen Ländern Afrikas ist das Virus inzwischen angekommen. Hier verbreitet es sich zwar langsam und trifft auf eine überwiegend junge Bevölkerung, dennoch wird mit Hinblick auf die relativ schlecht ausgestatteten Gesundheitssysteme befürchtet, das Coronavirus werde Menschen in ärmeren Ländern besonders stark treffen. Die medizinische Versorgung in diesen Ländern ist weit entfernt von westlichen Standards, doch ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt deutliche Verbesserungen. Die meisten armen Länder sind heute besser auf gesundheitliche Herausforderungen vorbereitet als vor 20 Jahren, auch auf eine Pandemie wie die gegenwärtige.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Teuer, teurer, Medikamente in den USA

Photo: IREF Europe

Vor fünf Jahren kaufte ein amerikanischer Hedgefonds die Rechte am Vertrieb des Aidsmedikaments Daraprim und erhöhte den Preis über Nacht von 13,5 Dollar auf 750 Dollar. Diese Preissteigerung löste einen gewaltigen öffentlichen Aufschrei aus. Doch hohe Preise für Medikamente sind in den USA keine Seltenheit. In keinem Gesundheitssystem der Welt wird mehr für Medikamente ausgegeben als in den USA. Mitverantwortlich dafür sind die kaum genutzte Verhandlungsmacht staatlicher Versicherungsprogramme einerseits und die durch Patente und Zulassungsverfahren beförderte Marktmacht von Pharmaunternehmen andererseits.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Covid-19: Gefahr für Freiheitsrechte?

Photo: IREF Europe

Das Corona-Virus hat Regierungen weltweit zur Einführung weitreichender Eindämmungsmaßnahmen veranlasst. Die Maßnahmen schränken persönliche Freiheiten zum Teil massiv ein. Betroffen sind Grundrechte wie die Bewegungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit. Viele Menschen erachten diese Einschränkungen angesichts der vom Virus ausgehenden Gefahr für geboten. Dennoch besteht die Gefahr, dass freiheitsbeschränkende Maßnahmen nicht wieder zurückgenommen werden, sobald die Pandemie überstanden ist. Bundeskanzlerin Angela Merkel versicherte mit dem Verweis darauf, sie sei „ein freiheitsliebender Mensch“, dass alle Maßnahmen wieder aufgehoben würden. Auch angesichts der in Deutschland herrschenden Rechtsstaatlichkeit ist ihre Versicherung glaubwürdig. In einigen anderen Ländern gibt es mehr Grund zur Sorge um Freiheitsrechte.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Wie gut ist das deutsche Gesundheitssystem aufgestellt?

Photo: IREF Europe

Die Corona-Pandemie stellt die Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt vor eine nie gekannte Belastungsprobe, auch das deutsche. In einigen Kommentaren ist zu lesen, das deutsche Gesundheitssystem sei schlecht vorbereitet, weil es „25 Jahre lang kaputt gespart“ und die Bettenkapazität reduziert worden sei. Wie gut ist das Gesundheitssystem hierzulande aufgestellt? Internationale Daten lassen darauf schließen, dass das deutsche System bei all seinen Schwächen vergleichsweise gut auf Pandemien vorbereitet ist.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.