Impfen: Hoch die Hände Wochenende?

„In jeder Familie gibt es jemanden, der geimpft worden ist“, bekundete Gesundheitsminister Jens SpahnMitte März. Damit wollte er etwas Optimismus bezüglich der deutschen Impfkampagne verbreiten, nachdem zunehmend Kritik laut wurde. Vor dem Hintergrund der Impferfolge anderer Länder setzt sich auch hierzulande zusehends die Erkenntnis durch, dass der Faktor Impfgeschwindigkeit für eine erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie entscheidend ist. Je früher eine Person geimpft ist, desto weniger Gelegenheiten bieten sich für eine Infektion. Besonders schmerzlich sind etwa Berichte aus Altenheimen, bei denen die Impfteams nur wenige Tage zu spät eintrafen und sich Heimbewohner kurz zuvor infizierten und einige schließlich verstarben.

Gelieferte Dosen sollten stets umgehend verimpft werden – just in time. Die Realität sieht leider anders aus.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

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