Impftermine: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst?

Der Start der Impfkampagne gegen Corona ist ein Hoffnungssignal. Doch gleichzeitig macht sich nicht nur Frust über die bestellten Impfstoffmengen breit. Auch bei der Umsetzung der Impfungen stockt es. In vielen Bundesländern konnten sich die ersten Impfberechtigten nicht nur über Hotlines anmelden, sondern auch über Internetportale für Termine registrieren. Die Internetportale brachen allerdings wie etwa in HessenSaarlandNRW und Sachsen nach dem Start der Registrierung unter dem Ansturm der impfwilligen Über-80-Jährigen zusammen. Eine kleine Anpassung der Regeln der Registrierungsverfahren könnte ein solches Malheure beim Start der Registrierungen der nächsten berechtigten Gruppen verhindern.

Zwar mögen abstützende Server bei der Registrierung nur als ein kleines Ärgernis erscheinen, doch erhöhen Berichte über das „Chaos bei Impfterminvergabe“ die Impfbereitschaft gewiss nicht. Im Gegenteil. Nicht nur ältere Mitbürger könnten frustriert aufgeben, wenn sie sich an die Onlineterminvergabe heranwagen und dann Fehlermeldungen erhalten.

Wenn demnächst der Startschuss für die größeren Bevölkerungsgruppen fällt, die sich vermutlich relativ häufiger online registrieren wollen, sollte sich das traurige Spiel nicht wiederholen.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

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