is a Research Fellow at the Institute for Research in Economic and Fiscal Issues (IREF). IREF is a think tank advocating for the elimination of barriers to voluntary exchanges of goods, services, and ideas – nationally and internationally. Trained as an economist, Mr. Kurz’s research focuses on health policy and public finance.
Kleine Impfprämie, große Wirkung
Kleine Impfprämie, große Wirkung

Kleine Impfprämie, große Wirkung

„Schwach angefangen und dann stark nachgelassen“, so könnte die deutsche Impfkampagne gegen das Corona-Virus zusammengefasst werden. Zunächst lahmte die Kampagne, weil zu wenig und zu spät Impfstoff bestellt wurde. Mit zunehmender Verfügbarkeit schnellte die Impfquote empor, um nun seit Wochen auf ähnlichem Niveau zu verharren. Während andere Länder, wie Großbritannien oder Dänemark, dank hoher Impfquoten und einem höheren Anteil bereits Genesener die meisten Corona-Maßnahmen aufgehoben haben, ist hierzulande die Aufhebung der Maßnahmen kaum ein Thema mehr.

Soll zügig zur Normalität zurückgekehrt werden und eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden, muss die Impfquote in Deutschland noch einmal deutlich steigen.

Corona verursacht hohe individuelle und gesellschaftliche Kosten, die durch eine Impfung reduziert bzw. vermieden werden können. Je mehr Menschen geimpft sind, desto mehr Leid durch Krankheit und Tod kann vermieden werden. Auch die Gegenmaßnahmen erzeugen Leid und auch monetäre Kosten, die durch Impfungen vermieden werden könnten. Den gesellschaftlichen Wert einer einzelnen Impfdosis schätzt das ifo Institut auf gut 1.500 Euro.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass bereits eine relativ geringe Geldprämie die Impfquote erhöhen kann.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Claudia Zeller

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