FastFacts: Privatisierungserlöse für die kapitalgedeckte Rente?

Hunderte Unternehmen in Deutschland sind in Staatsbesitz. An 106 Unternehmen ist der Bund direkt beteiligt. An weiteren 401 Unternehmen ist der Bund unmittelbar beteiligt. Würde der deutsche Staat diese Unternehmen verkaufen, könnten die Erlöse genutzt werden, um die Doppelbelastung, die bei einer Umstellung von einer umlagefinanzierten Rente auf eine kapitalgedeckte Rente entsteht, abzumildern.

Wie hoch die Erlöse wären, wenn der Bund seine Beteiligungen substanziell abstoßen würde, kann nur grob abgeschätzt werden, da die zu erwartenden Verkaufserlöse in der Regel nicht durch bereits beobachtbare Marktpreise bestimmt werden können. Für die wohl drei wertvollsten Beteiligungen des Bundes, die Deutsche Telekom AG, die Deutsche Post AG und die Deutsche Bahn AG, lassen sich allerdings die zu erwartenden Erlöse schätzen.

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Erschienen bei: IREF. 

Neues Working Paper mit Relevanz für die Schuldenkrise Griechenlands

Photo: IREF Europe

Die griechische Staatsschuldenkrise beschäftigt Europa seit fast sieben Jahren. Die Staatsverschuldung beträgt fast 180 % des Bruttoinlandsprodukts. Im internationalen Vergleich belegt Griechenland laut Transparency International Platz 69 in Sachen Korruption — ein schwerwiegendes Hindernis. Zudem ist Griechenland das am stärksten regulierte Land Europas. Griechenland belegt laut Fraser Institut den traurigen 129. Platz (von 159 Ländern), knapp vor Uruguay. In vielen Entwicklungsländern sind die Regulierungen weniger umfassend als in Griechenland. In einem neuen IREF Working Paper finden Niclas Berggren und Christian Bjørnskov, dass höhere Regulierung mit höheren Schulden einhergeht. Ihre Ergebnisse können helfen, die wirtschaftspolitischen Probleme Griechenlands zu verstehen und Lösungsvorschläge einzuschätzen.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.