Soziale Verantwortung: Unternehmen zu „Freiwilligkeit“ verpflichten?

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„Tue Gutes und sprich darüber“ ist seit dem letzten Jahr mit der Umsetzung der europäischen CSR-Richtlinie für Unternehmen ab 500 Mitarbeitern verpflichtend. Das Stichwort ist Corporate Social Responsibility. Die Unternehmen sind verpflichtet, jährlich über ihr freiwilliges Engagement zu berichten. CSR-Regeln sollen dafür sorgen, dass sich Unternehmen freiwillig über gesetzliche Bestimmungen hinaus für Sozial- und Umweltbelange einsetzen. Der Staat sollte sich jedoch auf seine Hauptaufgabe beschränken, Regeln zu definieren und durchzusetzen, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen. Eine Rechenschaftspflicht über „freiwillige“ wohltätige Verhaltensweisen gehört nicht dazu.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Medikamente: Patente und Preisregulierungen?

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In den vergangenen Jahren stiegen die Ausgaben für Arzneimittel in Deutschland. Während die für Patienten kostspieligen Privilegien der Apotheken unangetastet bleiben, sollen politische Maßnahmen den Anstieg durch Regulierungen der Herstellerpreise bremsen. So müssen Arzneimittelhersteller den gesetzlichen Krankenkassen beispielsweise einen Zwangsrabatt gewähren. Parallel sollen durch den Patentschutz und damit einhergehende höhere Medikamentenpreise jedoch für Hersteller Anreize für Forschung an neuen Wirkstoffen gesetzt werden. Patente auf der einen und Preisregulierungen auf der anderen Seite heben sich also teilweise auf und es stellt sich die Frage nach der Konsistenz der beiden Maßnahmen.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Regulierte Apothekenpreise: Eine Odyssee

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Wenn von „Apothekenpreisen“ die Rede ist, dann sind in der Regel nicht Preise in der Apotheke gemeint. Es ist ein Synonym für „hohe Preise“. Diese unrühmliche Assoziation hat Gründe. Die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente sind in Deutschland durch eine Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen reglementiert. Dies führt zu höheren Preisen und – anders als intendiert – nicht zu einer besseren Versorgung. Das Nachsehen haben die Patienten.

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Wartezeiten: Kassenpatienten vs. Privatpatienten

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Das duale deutsche Versicherungssystem aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung stand zuletzt vielfach in der Kritik. Der Vorwurf: Zweiklassenmedizin. Wir fassen wissenschaftliche Ergebnisse zu Unterschieden hinsichtlich der Wartezeiten zusammen. Das Ergebnis: Privatversicherte bekommen im Durchschnitt etwas schneller einen Arzttermin. Das ist nicht verwunderlich. Die Behandlung von Privatpatienten ist vor allem für niedergelassene Ärzte lukrativer. Aus den unterschiedlichen Wartezeiten folgt jedoch nicht zwangsläufig, dass eine Nivellierung der Honorare zwischen Kassen- und Privatpatienten wünschenswert ist.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

EU-Handelspolitik: Zölle abbauen, globalen Handel stärken

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Mit martialischer Rhetorik droht der amerikanische Präsident Donald Trump mit neuen Handelsbarrieren. Im Ton gemäßigter verfolgen die Europäer allerdings eine ganz ähnliche Politik. Auch die Europäische Union erhebt teilweise erhebliche Zölle auf Stahl und Aluminium aus China. Die Begründungen sind erstaunlich ähnlich: Die Zölle werden diesseits und jenseits des Atlantiks mit unfairen chinesischen Subventionen gerechtfertigt. Doch die Gegenmaßnahmen treffen vor allem die Konsumenten sowie die weiterverarbeitenden Industrien in Europa und sind Einfallstor für schädlichen Lobbyismus. Es ist höchste Zeit, um vor der eigenen Tür zu kehren und bei der EU-Handelspolitik auszumisten.

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Umverteilung in den gesetzlichen Krankenkassen beenden

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Die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD haben das Thema Krankenkassen wieder auf die Agenda gebracht. Befürworter einer Bürgerversicherung wünschen sich unter anderen mehr Umverteilung im Rahmen der dann für alle verpflichtenden gesetzlichen Krankenversicherungen. Doch als Umverteilungsinstrumente sind die gesetzlichen Krankenkassen nicht attraktiv. Das Steuer- und Sozialsystem ist für diese Aufgabe deutlich besser geeignet. Deshalb sollten die Prämien der gesetzlichen Krankenkassen – wie im Fall der privaten Krankenkassen – auf individuellen Krankheitsrisiken basieren und nicht auf der Höhe der Arbeitseinkommen ihrer Versicherten.

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Ökonomik und Weihnachten: Ökonomen zum Fest der Liebe

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Ökonomen wälzen Zahlen, werten Statistiken aus, verstehen Positivsummenspieleund beschäftigen sich mit Weihnachten. Tatsächlich! Was Ökonomen über Weihnachten herausgefunden haben, reicht von praktisch bis kurios. Für das diesjährige Weihnachtsfest haben wir einige nützliche Tipps zusammengestellt. Wir erklären, von welchen Geschenken Sie Abstand nehmen sollten, warum Investmentbanker schuld an hohen Weihnachtsbaumpreisen sind und eine Investition in neuseeländische Aktien eine Überlegung wert ist.

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Freie Menschen sind glücklicher

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Was ein glückliches Leben ausmacht, ist eine sehr individuelle Frage. Ein Blick auf den World Happiness Report gibt dennoch Hinweise darauf, was Menschen glücklich macht: Ein langes gesundes Leben in Wohlstand, mit Familie, zuverlässigen Freunden und in Selbstbestimmung. Die Voraussetzungen dafür wiederum sind vor allem in Ländern gegeben, die als wirtschaftlich und politisch frei gelten. Denn in diesen Ländern geben Menschen an mit ihren Leben glücklicher zu sein.

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Medikamentenzulassung: Was gesehen wird und was nicht

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Wenn wir ehrlich sind, wissen wir meist nicht genau, was wir einnehmen oder wie häufig eine Nebenwirkung auftreten kann, wenn wir unsere Kopfschmerztablette, das Asthmamittel oder die Blutdrucktablette schlucken. Wir verlassen uns darauf, dass die Medikamente ausgiebig getestet wurden und staatliche Behörden sie für unbedenklich erachten. Auf den ersten Blick scheint die staatliche Medikamentenzulassung nur Vorteile zu haben.

Doch die aufwendigen staatlich geforderten Tests und Zulassungsverfahren führen nicht nur zu höheren Kosten für das Medikament, sondern bergen zudem Kosten, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind: Menschen die von einem getesteten Medikament gesundheitlich profitieren könnten, erhalten es erst verspätet oder gar nicht.

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Private Krankenhäuser: Profit statt Patientenwohl?

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Die Privatisierung staatlicher Einrichtungen stößt oft auf Widerstand. Insbesondere wenn es um die Gesundheitsversorgung geht, scheinen die Privatisierungsvorbehalte massiv zu sein. Bei einerUmfrage von Forsa im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes gaben 72 % der Befragten an, dass Krankenhäuser vom Staat bereitgestellt werden sollten. Immerhin 23 % der Befragten gaben an, dass Krankenhäuser ebenso gut von privaten Trägern betrieben werden könnten. Nur 4 % sprachen sich dafür aus, Krankenhäuser zu privatisieren. Diese Ergebnisse sind erstaunlich, da private Krankenhäuser weit verbreitet sind und ihre Qualität nicht schlechter ist als die staatlicher Einrichtungen.

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