Präsident Biden: Neue Chance für TTIP?

Der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Joe Biden ist bereits einige Wochen im Amt. Sein Vorgänger Donald Trump pflegte die Beziehungen zu westlichen Partnern im besten Fall stiefmütterlich. Zu Beginn seiner Präsidentschaft legte Trump nicht nur die Gespräche über das geplante Freihandelsabkommen TTIP auf Eis, sondern überzog unter anderem die europäischen Partner mit Zöllen auf Stahl und Aluminium. Die EU konterte mit Zöllen auf Bourbon, Harley Davidson Motorräder und andere Güter.

Mit dem Beginn der Präsidentschaft Bidens ist bei vielen westlichen Partnern die Hoffnung auf bessere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten verbunden, auch wirtschaftliche. Ist die Hoffnung berechtigt und bekommt das Freihandelsabkommen TTIP noch einmal eine Chance?

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Erschienen bei: IREF. 

Teuer, teurer, Medikamente in den USA

Photo: IREF Europe

Vor fünf Jahren kaufte ein amerikanischer Hedgefonds die Rechte am Vertrieb des Aidsmedikaments Daraprim und erhöhte den Preis über Nacht von 13,5 Dollar auf 750 Dollar. Diese Preissteigerung löste einen gewaltigen öffentlichen Aufschrei aus. Doch hohe Preise für Medikamente sind in den USA keine Seltenheit. In keinem Gesundheitssystem der Welt wird mehr für Medikamente ausgegeben als in den USA. Mitverantwortlich dafür sind die kaum genutzte Verhandlungsmacht staatlicher Versicherungsprogramme einerseits und die durch Patente und Zulassungsverfahren beförderte Marktmacht von Pharmaunternehmen andererseits.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Produktstandards als Handelsbarrieren

Photo: IREF Europe

Staatlich festgelegte Produktstandards können eingesetzt werden, um legitime Ziele zu verfolgen, etwa um ein ausreichendes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Doch Standards werden auch aus protektionistischen Motiven eingeführt, wie wir in einem aktuellen IREF Policy Paper diskutieren. Werden Produktanforderungen inländischen Produzenten auf den Leib geschneidert, werden sie gegenüber ausländischen Anbietern übervorteilt und ausländische Produzenten werden sich weniger häufig mit inländischen Kunden einig. Ein Mittel gegen den Protektionismus durch Produktstandards bieten vor allem internationale Abkommen wie TTIP.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Prometheus – Das Freiheitsinstitut: Trump vs. Jefferson – Kann die amerikanische Verfassung das Schlimmste verhindern?

Photo: Eli Christman from Flickr (CC BY 2.0)

Noch vor einigen Monaten wurde die Präsidentschaftskandidatur Donald Trumps von der ganzen Welt belächelt. Der Immobilienmogul war mit seiner eigenen Reality Show nicht viel mehr als eine Kuriosität im amerikanischen Vorwahlkampf. Doch er hat das scheinbar Unmögliche geschafft: Er hat alle republikanischen Konkurrenten eindrucksvoll aus dem Rennen befördert und ist nun der Präsidentschaftskandidat der „Grand Old Party“. Man stelle sich einen rassistischen Robert Geiss vor, der Angela Merkel als CDU Spitzenkandidat ablösen würde.

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