Stromautobahnen: Es gibt andere Wege

Photo: IREF Europe

Die deutsche Stromversorgung befindet sich im größten Umbau ihrer jüngeren Geschichte. In den nächsten Jahren sollen die letzten Kernkraftwerke vom Netz genommen werden. Zusätzlich wird der Kohleausstieg diskutiert. Erneuerbare Energien sollen die Lücke schließen und einen größeren Anteil an der Stromversorgung übernehmen. Ein maßgeblicher Teil der erneuerbaren Energie stammt aus Windkraftanlagen im Norden und Osten Deutschlands. Die großen Stromverbraucher sitzen allerdings im Westen und Süden Deutschlands und gerade dort gingen in den letzten Jahren konventionelle Kraftwerke vom Netz. Um den Windstrom von Nord nach Süd zu transportieren, werden große Investitionen in neue Übertragungsleitungen angestrebt – die sogenannten Stromautobahnen, die auf massiven Widerstand in der Bevölkerung stoßen und kostspielig sind. Doch es gibt Alternativen: Statt Strom im Norden zu produzieren und in den Süden zu transportieren, könnte er vermehrt dort erzeugt werden, wo die Verbraucher sind. Preise, welche die relative Knappheit des Stroms im Süden widerspiegeln, könnten helfen, dies besser zu erreichen.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

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