Operation Mangelwirtschaft: Gesundheitsversorgung in der DDR

Photo: IREF Europe

Jahrzehnte nach dem Mauerfall ist ein nostalgisches Bild von der Gesundheitsversorgung in der DDR weit verbreitet. Darauf deutet auch eine 2014 durchgeführte Umfrage unter Einwohnern der neuen Bundesländer hin. Zwei von drei Befragten sehen im ehemaligen Gesundheitssystem eine besondere Stärke der DDR, während nur 55 % selbiges für das heutige Gesundheitssystem der BRD angeben. Die Wirklichkeit der DDR-Gesundheitsversorgung war allerdings wenig rosig. Die Gesundheitsversorgung in der DDR litt unter einem Mangel an Medikamenten und Verbrauchsmaterialien, einem schlechtem Bauzustand der medizinischen Einrichtungen und einem Ärztemangel. Die schlechte gesundheitliche Versorgung blieb nicht ohne Folgen. Neben einer eingeschränkten Lebensmittelversorgung und Umweltbelastungen hat das marode Gesundheitssystem der DDR dazu beigetragen, dass zur Wende DDR-Bürger eine 2,5 Jahre kürzere Lebenserwartung hatten als Menschen in Westdeutschland.

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Erschienen bei: IREF. Mitautoren: Dr. Alexander Fink & Alexander Mengden.

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