Zuwanderung nach Deutschland: EU und Lauf der Geschichte entscheidend

Zuwanderung nach Deutschland war in den letzten 15 Jahren, anders als häufig wahrgenommen, überwiegend ein EU-Phänomen. Jeder zweite Einwanderer stammte aus einem EU-Land. Innerhalb der EU gilt für Arbeitnehmer die uneingeschränkte Freizügigkeit. Unionsbürger dürfen in andere Mitgliedstaaten auch einreisen und sich dort aufhalten, um Arbeit zu finden. Für Personen aus Staaten außerhalb der EU sind die Barrieren ungleich höher. Da die Bundesregierung die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern fördern möchte, sollte sie die Zuwanderungsregeln für Personen aus Drittstaaten stärker an das für EU-Bürger geltende Regelwerk angleichen. Dann würde auch die Zuwanderung aus Drittstaaten weniger stark von historischen Zufällen bestimmt werden wie den Zusammenbruch der Sowjetunion oder den Bürgerkrieg in Syrien.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

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