Schattenwirtschaft: Wenn Corona doppelt zuschlägt

Die Corona-Krise und die in Reaktion darauf ergriffenen politischen Maßnahmen betrafen und betreffen Menschen unterschiedlich stark. Während die einen einigermaßen geregelt ihrer Arbeit nachgehen können, haben andere mit massiven Einschränkungen ihrer Arbeitsmöglichkeiten zu kämpfen. Angehörige einiger Berufsgruppen können ihre Einkommensverluste durch Schwarzarbeit etwas abmildern, wie Ökonom Lars Feld in einem Interview anführt. In anderen Branchen werden allerdings gerade Personen, die für gewöhnlich zumindest einen Teil ihres Einkommens in der Schattenwirtschaft erzielen, doppelt hart getroffen. Ihnen entgehen nicht nur Einnahmen aus legalen Aktivitäten, die möglicherweise durch Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen teilweise ausgeglichen werden. Auch Einnahmen aus inoffiziellen Tätigkeiten bleiben aus. Das trifft beispielsweise relativ häufig auf Angestellte in der Gastronomie zu und weniger häufig auf Angestellte in der Bauwirtschaft, wo Schwarzarbeit ebenfalls weit verbreitet ist.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

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