Mein Zahnarzt, eine Heuschrecke?

Photo: IREF Europe

In letzter Minute hat es, von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, eine bedauerliche Änderung in das Mitte März 2019 beschlossene Terminservice- und Versorgungsgesetz geschafft. Die Gründung sogenannter zahnmedizinischer Versorgungszentren, in denen mehrere Zahnärzte praktizieren, wurde durch den Gesetzgeber erschwert. Zuvor hatten Zahnarztlobbyverbände argumentiert, dass zahnmedizinische Versorgungszentren die flächendeckende Versorgung gefährden und der Betrieb solcher Zentren durch gewinnorientierte Kapitalgesellschaften nicht im Sinne der Patienten sei. Die Zahnarztlobby feiert die Einschränkung als „Ordnungspolitisch sinnvolle Regulierung von Fremdinvestoren und Private Equity-Fonds“. Doch es handelt sich keineswegs um eine ordnungspolitisch sinnvolle, der flächendeckenden Versorgung förderliche oder dem Patientenwohl dienliche Einschränkung – im Gegenteil. Förderlich ist die Einschränkung lediglich für niedergelassene Zahnärzte.

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Erschienen bei: IREF.

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