Klimaschädlicher Paketwahn?

Photo: IREF Europe

Onlineshopping wird immer beliebter. Gemäß einer Umfrage aus dem Jahr 2019bestellten fast 90 Prozent der 25- bis 44-Jährigen in den vergangen drei Monaten über das Internet. Sogar fast jeder zweite über 65-Jährige gab an, online auf Einkaufstour gewesen zu sein. Doch wird auch Kritik laut: Das Onlineshopping sei schlecht für das Klima. So wird beispielsweise in der Süddeutschen Zeitung im Kampf gegen den durch Onlineshopping ausgelösten „Paketwahn“ höheres Porto gefordert, um die Umwelt zu schonen. Auch bei der Welt werden in einem Kommentar höhere Preise als ein Beitrag zum Klimaschutz erachtet. So geht aus dem Beitrag hervor, Onlineretouren würden in Deutschland täglich so viel CO2 verursachen wie 2.200 Autos, die von Hamburg nach Moskau fahren. Müssen wir also ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir Schuhe, Smartphones und Windeln online bestellen? Studien haben die Auswirkungen des Onlinehandels untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass Onlinebestellungen oft nicht mehr Treibhausgase verursachen als der Kauf im stationären Handel. Verbesserungspotential gibt es dennoch.

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Erschienen bei: IREF. 

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