Neues Working Paper: Ideologie und Krisenreaktion

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Ideen haben einen Einfluss auf den politischen Prozess. Vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Krisen wie der Finanzkrise der späten 2000er Jahre scheint dies zutreffend zu sein. Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn die politische Prägung einer Regierung Einfluss auf die staatliche Reaktion auf eine wirtschaftliche Krise hat. Dies können Christian Bjørnskov und Martin Rode in einem neuen IREF Working Paperbestätigen. Sie finden, dass die politische Ideologie einer Regierung beeinflusst, wie stark die Regierung in einer ökonomischen Krise interveniert. Allerdings scheint es für die Rücknahme von Krisenmaßnahmen irrelevant zu sein, welcher politischen Ideologie die jeweilige Regierung anhängt. Linke wie rechte Regierungen behalten höhere Staatsausgaben und Regulierungen nach der Krise bei.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.

Skandinavien: Wohlstand bei geringer wirtschaftlicher Freiheit?

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Skandinavien gilt für viele als Vorbild. Das sogenannte „skandinavische Modell“verbinde wirtschaftlichen Erfolg mit einem umfassenden Sozialstaat. Der Ökonom Jeffrey D. Sachs schreibt: „Die nordischen Länder haben erfolgreich einen Wohlfahrtsstaat mit hohem Einkommensniveau, solidem Wirtschaftswachstum und makroökonomischer Stabilität kombiniert.“ Ist also die wirtschaftliche Freiheit in Skandinavien deutlich stärker eingeschränkt als beispielsweise in Deutschland? Ein Blick auf den Index für wirtschaftliche Freiheit zeigt, dass die skandinavischen Länder im Mittel gar ein wenig wirtschaftlich freier sind als Deutschland – trotz umfangreicherer staatlicher Aktivität.

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Erschienen bei: IREF. Mitautor: Dr. Alexander Fink.